Einbringung von Totholz in den neuen Verlauf der Ems

Einbringung von Totholz

Einzelbäume aus dem Maßnahmengebiet mit Stammdurchmessern von bis zu ca. 1,0 m werden mit Baggern umgedrückt, die Wurzelstöcke freigelegt, der gesamte Baum mit Ästen bis zur Einbaustelle transportiert und im Bereich des neuen Emsverlaufes abgelagert. Jeder Baum wird zur Strömungslenkung mit einem Bagger ausgerichtet.
Hochwasserabflüsse bewirken große Strömungskräfte auf das positionierte Totholz (Auftriebs- Stoßdruckkräfte). Ein Abtreiben kann aus Gründen des Objektschutzes außerhalb des Maßnahmengebietes nicht zugelassen werden, dass Totholz wird daher auftriebssicher mit einem emstypischen Naturstein über ein Stahldrahtseil in Handarbeit verankert.

Zusätzlich werden diverse Wurzelstubben eingebracht. Sie erhöhen die Strukturvielfalt, erzeugen vielfältige Strömungen, sind Lebensraum und dienen teilweise zur Böschungssicherung

Ökologische Bedeutung: Nahrungsquelle, Lebensraumvielfalt (Kolke, Flachwasser, Steilufer) Artenvielfalt und Besiedlungsdichte.

Wasserwirtschaftliche Bedeutung: Strömungsvielfalt (schnell bis langsam fließend bzw. stehend), Sedimentrückhalt, Sandbänke, Inseln und Stabilisierung des Gewässerbettes.

 

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